
Unsere Einstellung beeinflusst unser Zeitgefühl. Es gibt Menschen, die immer Zeit haben und andere die immer unter Zeitnot leiden. Zeit zu managen beginnt mit der eigenen Erwartung gegenüber der Zeit.
Wie reich wären Sie, wenn Zeit wirklich Geld wäre? Oder anders gefragt: sind Sie so reich wie Sie sein müssten basierend auf der von Ihnen eingebrachten Zeit?
Unser Gefühl für Zeit ist subjektiv. Wir können unser Zeitmanagement zunächst einmal damit beeinflussen, dass wir uns darüber klar werden wie unser Zeitempfinden ist und welche Erwartungen mit Zeit haben oder nicht haben verknüpft sind.
Nein sagen zu lernen und Prioritäten zu setzen sind die Basis für ein gesundes Zeitmanagement.
„Die Zeit ist eine grosse Meisterin, sie ordnet viele Dinge.“ In diesem Sinne erledigen sich viele Dinge auch ganz von alleine, sogar wenn wir uns dafür überhaupt keine Zeit nehmen. Das sollte uns zu denken geben.
Listen machen ist nur dann befriedigend, wenn wir auch eine Chance haben sie abzuarbeiten. In der Regel schaffen wir kaum mehr als 3 wesentliche, zeitintensive Aufgaben pro Tag.
Zeitfresser sind auch die vermeintlich wichtigen Informationen die wir jeden Tag meinen verarbeiten zu müssen.
Sehr oft sind wir aber auch sehr froh um viel Beschäftigung, um viele Zeitfresser. Denn sonst müssen wir uns ja aktiv überlegen, was wir in der gewonnenen Zeit anfangen. Wofür sie einsetzen? Das erfordert Eigenverantwortung und Entscheidung. Ent-scheidung bedeutet aber auch das eine tun und das andere lassen müssen.
Und dann ist ja noch Zeit als Statussymbol. Keine Zeit zu haben bedeutet in unserer Gesellschaft wichtig zu sein. Unverzichtbar zu sein. Wir erkaufen uns durch Stress und Zeitmangel unsere eigene Wichtigkeit. Und zahlen dafür mit dem Verzicht unserer Entscheidungsfreiheit und Selbstverantwortung.
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